Impfung gegen SARS-CoV-19 ("Coronavirusimpfung")

Wir freuen uns, Ihnen nach Ostern auch die Impfung gegen SARS-2-Cov19 ("Coronavirus") in der Praxis anbieten zu können. Auf dieser Seite finden Sie alle benötigten Informationen, wir bitten darum, alles sorgfältig zu lesen, damit Ihre Impfung dann reibungslos ablaufen kann. Gerade zu Beginn werden wir leider nur relativ wenig Impfstoff zum Verimpfen geliefert bekommen, hoffen aber, dass sich dies zeitnah ändert. Auf den Hersteller der Impfung (BioNTech, AstraZeneca, Moderna) haben wir keinen Einfluss, wir empfehlen ausdrücklich trotz der aktuellen medialen Panikmache die Impfung mit jedem verfügbaren Impfstoff.
Impfung
Bitte beachten: Wir richten uns nach den Empfehlungen des RKI und verimpfen Altersgruppengerecht alle verfügbaren Impfstoffe. Wir erfahren zumeist erst am Tag der Impfung, welche Impfstoffe wir bekommen, daher kann es gerade bei jüngeren Patienten eventuell kurzfristig zu Änderungen kommen, wir bitten dies zu entschuldigen. Sollte Ihnen ein Impftermin angeboten werden und das Angebot aufgrund der Beschaffenheit des Impfstoffes (insb. AstraZeneca) ausgeschlagen werden, können wir Ihnen leider vorerst kein Impfangebot in der Praxis machen, wir bitten Sie in diesem Fall, ausschließlich im Impfzentrum eine Anmeldung durchzuführen, Ausnahmen sind nicht möglich. Wir empfehlen ausdrücklich entsprechend der STIKO die Impfung mit allen verfügbaren Impfstoffen, bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.
Auch wenn politisch motivierte Aussagen ggf. eine Verkürzung der Impfabstände ermöglichen, agieren wir in der Praxis streng wissenschaftlich. Ein möglichst langer Impfabstand (12 Wochen bei AstraZeneca) erhöht die Immunitätsrate deutlich, daher wird dieser Abstand auch nicht unterschritten, um Urlaubsplanungen etc. gerecht zu werden.
Hier geht es zu aktuellen Informationen zum Stand der Coronaimpfungen in der Praxis.
Die Impfung erfolgt auch bei uns entsprechend der Priorisierung zu bestimmten, festgelegten Terminen. Da die Impfungen in einem kleinen Zeitfenster erfolgen müssen, werden wir spezielle Zeiten einführen, in denen wir die Impfungen durchführen werden. Ein Abweichen von diesen Zeitfenstern aufgrund von terminlichen Schwierigkeiten Ihrerseits ist leider nicht möglich.

Personen mit Internet (also jeder, der diesen Text lesen kann) melden sich bitte anhand des Anmeldeformulares am Ende dieser Seite an, wir empfehlen aber auch eine parallele Anmeldung im Impfzentrum. Wenn wir oder das Impfzentrum Ihnen einen Impftermin anbieten können, werden wir Sie telefonisch kontaktieren. Falls Sie in den angebotenen Zeiten nicht kommen können, bieten wir Ihnen einen erneuten Termin an, wenn wir wieder Impfstoff haben. Die Terminvergabe erfolgt relativ kurzfristig (wenige Tage Vorlaufzeit) in Abhängigkeit der angekündigten Menge an Impfstoff. Sollten Sie an dem vereinbarten Termin doch nicht kommen können (Infekt, Notfall etc.) sagen Sie uns bitte rechtzeitig Bescheid, damit wir Ihren Termin anderweitig vergeben können. Wer unentschuldigt zum vereinbarten Termin nicht erscheint, kann durch unsere Praxis leider vorerst keine Coronaimpfung mehr erhalten.

Zunächst bitten wir Sie, die Priorisierungsgruppe anhand nachfolgender Liste auszuwählen. Bitte bringen Sie beim Impftermin entsprechende Nachweise mit, falls die Gründe der Priorisierung nicht bereits in der Praxis bekannt sind (Nachweis des Arbeitgebers, Bescheinigung über engen Kontakt zu Schwangeren vom Frauenarzt etc.). Ohne entsprechenden Nachweis dürfen wir Sie nicht impfen und müssen Ihnen gegebenenfalls die Impfung verwehren, und das möchte selbstverständlich keiner. Es gilt jeweils die für Sie individuell höchste, geltende Priorität, d.h. wenn Sie beispielsweise einen Punkt für Gruppe 2 und 3 Punkte für Gruppe 3 erfüllen, gehören Sie der Gruppe 2 an. Bei Unklarheiten sprechen Sie uns einfach an. Sie müssen auf der Anmeldeseite dann auch den Grund für Ihre individuelle Priorisierung angeben.
  • Personen ab 80 Jahren
  • Bewohner und Personal in Alten- und Pflegeheimen
  • Personal ambulanter Pflegedienste
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem COVID-19-Expositionsrisiko z.B.: Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, SARS-CoV-2-Impfzentren, Bereiche mit infektionsrelevanten aerosolgenerierenden Tätigkeiten wie Bronchoskopien sowie Beschäftigte in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem sehr hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen z.B.: Onkologie und Transplantationsmedizin, Stationen für Geriatrie, Geburtshilfe, Neonatologie
  • Personen ab 70 Jahren
  • Personen mit Vorerkrankungen:
    • Trisomie 21 oder Conterganschädigung
    • Demenz oder geistige Behinderung
    • schwere psychiatrische Erkrankungen, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
    • behandlungsbedürftige Krebserkrankungen
    • interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder andere schwere chronische Lungenerkrankung
    • Muskeldystrophien und vergleichbare neuromuskuläre Erkrankungen
    • Diabetes mellitus mit Komplikationen
    • Leberzirrhose oder andere chronische Lebererkrankung
    • chronische Nierenerkrankung
    • Personen nach Organtransplantation
    • Adipositas (BMI über 40)
  • Personen, denen im Einzelfall ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Covid-19-Verlauf bescheinigt wird
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von:
    • pflegebedürftigen über 70-Jährigen, die nicht in einer Einrichtung leben
    • Pflegebedürftigen mit einer der o.g. Vorerkrankungen, die nicht in einer Einrichtung leben
    • Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung arbeiten/ diese bei ambulanten Pflegediensten behandeln, betreuen oder pflegen
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem/erhöhtem COVID-19-Expositionsrisiko – insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt z.B.: Praxen für Allgemeinmedizin und Kinderheilkunde, für HNO, Augen- und Zahnheilkunde, KV-Notdienste, Infektionsstationen, Notfall-Transporte, Blut- u. Plasmaspendedienste, SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte sowie Soldaten im Ausland und Personen in Auslandsvertretungen oder bei Entwicklungsorganisationen, die im Dienst einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personal in Kinderbetreuungseinrichtungen, Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen, Förderschulen
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Bewohner und Personal von Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtunge
  • Personen ab 60 Jahren
  • Personen mit Vorerkrankungen
    • behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen
    • Immundefizienz oder HIV-Infektion
    • Autoimmunerkrankungen oder Rheuma
    • Herzerkrankungen (Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Vorhofflimmern, koronare Herzkrankheit oder arterielle Hypertension)
    • zerebrovaskuläre Erkrankungen, Schlaganfall oder andere chronische neurologische Erkrankung
    • Asthma bronchiale
    • chronisch entzündliche Darmerkrankung
    • Diabetes mellitus ohne Komplikationen
    • Adipositas (BMI über 30)
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von:
    • pflegebedürftigen über 60-Jährigen, die nicht in einer Einrichtung leben
    • Pflegebedürftigen mit einer der o.g. Vorerkrankungen, die nicht in einer Einrichtung leben
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigem COVID-19-Expositionsrisiko (Labore) – ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in staatlichen Schlüsselpositionen z.B.: Regierung, Verwaltung, Justiz, Verfassungsorgane, Bundeswehr, Polizei, Zoll, Feuerwehr, Katastrophenschutz/THW
  • Personal in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Schulen, die nicht bereits in Gruppe 2 aufgeführt sind, sowie Beschäftigte in Unternehmen der kritischen Infrastruktur z.B.: Lebensmitteleinzelhandel, Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik u. Telekommunikation
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen z.B.: Saisonarbeiter, Beschäftigte in Verteilzentren oder der fleischverarbeitenden Industrie
  • Alle Personen, die nicht der Kategorie 1-3 angehören.
Gruppe 1: Höchste Priorität
  • Personen ab 80 Jahren
  • Bewohner und Personal in Alten- und Pflegeheimen
  • Personal ambulanter Pflegedienste
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem COVID-19-Expositionsrisiko z.B.: Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, SARS-CoV-2-Impfzentren, Bereiche mit infektionsrelevanten aerosolgenerierenden Tätigkeiten wie Bronchoskopien sowie Beschäftigte in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem sehr hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen z.B.: Onkologie und Transplantationsmedizin, Stationen für Geriatrie, Geburtshilfe, Neonatologie
Wenn Sie Ihre individuelle Priorisierungsgruppe gefunden haben, bitten wir Sie, die folgenden Aufklärungsbögen sowie den Anamnesebogen durchzulesen und beim Termin ausgefüllt und unterschrieben zusammen mit Ihrem Versichertenkärtchen, Personalausweis und (ganz wichtig falls Sie in den nächsten Jahren in den Urlaub fahren möchten!) Impfpass zum Impftermin mitzubringen.
Vor der Impfung werden Sie dann noch einmal aufgeklärt und haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Nachdem Sie sich in das unten verlinkte Formular eingetragen haben, werden wir Sie kontaktieren, sobald wir Ihnen einen Impftermin anbieten können. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte einfach an.

Bitte klicken Sie hier zur Anmeldung für die Coronaimpfung in der Praxis Dr. med. Klaas Rasche.